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ESC 2021: Open up to a new year

Januar 1, 2021

Prosit Neujahr! Endlich haben wir ein neues Jahr und das bedeutet auch: Endlich wieder Song Contest. Der ESC2021 wird in Rotterdam stattfinden, in welcher Form ist noch unklar. Jedoch: Die Planungen beim Gastgeber laufen auf Hochtouren und auch die einzelnen Länder lassen immer mehr in ihre Karten schauen. Was uns dieses Jahr erwartet: 

Nach der kurzfristigen Absage des ESC 2020, der für viele Fans ein Schock war, können wir zuversichtlich ins neue Jahr blicken. Im Mai (18-22.05.2021) wird dieses Jahr in den Niederlanden nach der ungfreiwilligen Pause wieder eine neue Ausgabe des Musik-Wettbewerbs stattfinden. Die Planungen dafür laufen seit Monaten. Für die tatsächlich Umsetzung gibt es vier verschiedene Szenarien. 

1. Alles wie immer: Es wäre das schönste Szenario, ein ESC wie wir ihn kennen: Volle Halle, alle Delegationen vor Ort und vielleicht sogar Feiermöglichkeiten für Fans und Interessierte in und um Rotterdam. 

2. Social Distancing: Mit 1,5 Meter dauerhaftem Abstand könnten jeweils kleinere Delegationen nach Rotterdam reisen, die Halle würde mit einem kleineren Publikum besetzt werden, ansonsten könnten die Shows wie gewohnt durchgeführt werden. 

3. Mit Einreiseeinschränkungen: Für den Fall, dass einzelne Acts nicht nach Rotterdam reisen können oder dürfen, müssen alle Länder – so oder so – eine Back-Up-Version ihrer Performance in ihrem Heimatland aufnehmen, die anstelle eines Live-Auftrittes gezeigt werden könnte (mehr dazu hier). Die Show an sich mitsamt den vier ModeratorInnen (die auch schon 2020 hätten moderieren dürfen) kommt dennoch aus Rotterdam, einige Länder könnten live vor Ort auftreten. 

4. Im Lockdown: Gar kein Publikum könnte die Shows besuchen und die zu Hause aufgenommen Videos der Auftritte werden vom Band abgespielt, die Moderation der Show würde weiterhin live aus der Ahoy Arena in Rotterdam kommen (vergleichbar wäre das mit der Ersatzshow “Europe: Shine a Light”, die letztes Jahr als spontanes Ersatzprogramm im TV lief). 

Die vier Szenarien: Wie wird der ESC 2021 aussehen? // Photo: NPO/NOS/AVROTROS

Welches Szenario zum Tragen kommt, wird laut EBU anhand der epidemiologischen Lage in den „frühen Monaten“ des Jahres getroffen. Verlässliche Testmöglichkeiten und die Umsetzung der Impfungen haben da sicher große Auswirkung auf die Entscheidung. 

Und nun zur Musik…

Alle 41 Länder, die im vergangenen Jahr teilgenommen hätten, werden dies auch dieses Jahr tun. Viele Länder, darunter auch Österreich mit Vincent Bueno, schicken den Act, der 2020 schon angetreten wäre, zum ESC in DIESEM Jahr. Auch die 2020er-Favoriten aus Island dürfen ihr Glück erneut – beziehungsweise dieses Mal wirklich – versuchen:

Andere Länder wiederum starten jetzt in diesen Tagen ihre nationalen Vorentscheide und veröffentlichen ihre Vertreter und Vertreterinnen. Traditionell kurz Weihnachten hat Albanien seine TV-Vorauswahl abgehalten und mit „Karma“ gibt’s den ersten Song für den ESC 2021. Ob’s genau diese Version auch bleibt, ist noch nicht klar:

Deutschland hat über ein internes Auswahlverfahren schon einen Repräsentanten ausgewählt, der wird aber erst in den nächsten Wochen veröffentlicht, wie die deutsche Head of Delegation Alexandra Wolfslast kürzlich im Eurovision.de-Podcast erzählt hat. Der Trend, bis kurz vor der Song-Deadline im März mit der Veröffentlichung der Acts und Songs zu warten, wird sich dieses Jahr sicherlich fortsetzen. Bis dahin heißt es: Abwarten und freuen! Freuen, dass ein ESC wieder möglich ist, dass wir neue Songs bekommen und endlich wieder unser geliebtes Mega-Event zurückkommt. In 141 Tagen ist Finale. Und ganz nach dem Motto:

Open up again. 

Open up to a new year.